Die Geschichte hinter der Train 5

Seit 1989 bin ich selbst mit großer Begeisterung als Trainer tätig. 2013 erfüllte ich mir einen Lebenstraum und gründete die Train Five GmbH. Und das ging zunächst mächtig schief!

Ich hatte, so dachte ich zumindest, eine großartige Idee.
Die von Train 5 angebotenen Präsenztrainings, also zum Beispiel ein Training zum Thema Präsentationstechnik, in Trainingsfilmen festzuhalten. So würden die Trainings besonders nachhaltig für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ihnen ein ganz besonderes Erlebnis mit einer ganz besonderen Erinnerung verschaffen. Ganz anders als eine Schulungsunterlage, die nach dem Training oft nur in der Schublade verschwindet.

Das Konzept ging leider nicht auf.

Das Interesse der Kunden war zwar da, doch auch die Angst gegen geltende Auflagen des Datenschutzes zu verstoßen oder Arbeitnehmervertreter zu verärgern. Zudem war mein Marketing schlecht und die Kosten explodierten. Ich hatte es vermasselt.

Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: Aufgeben und das Handtuch werfen oder alles auf eine Karte setzen und weiterkämpfen. Ich entschied mich für die zweite Variante.

Da ich dem Training seit 1989 immer treu geblieben war erinnerte ich mich an etwas, das ich sowohl bei Professor Dr. Friedemann Schulz von Thun als auch von Vera F. Birkenbihl immer wieder gehört hatte. Training muss merkwürdig sein, um besonders gut zu funktionieren und eine gewünschte Veränderung zu bewirken. Merkwürdig natürlich im Sinne von „würdig zu merken“.

Also suchte ich nach „merk-würdigen“ Trainings- und Lernmethoden. Blended Learning und Flipped Classroom, also das umgedrehte Klassenzimmer, bei dem schon vor dem Training die Basis gelegt wird, waren spannende Ansätze. So entstand die Idee zu unserer Train 5 Online-Akademie, die jedem Teilnehmer unserer Onlinetrainings zusätzlich als Lernbegleiter zur Verfügung steht. Ohne zusätzliche Kosten und zeitlich unbegrenzt.

Ernüchterung

Natürlich schaute ich mir auch die Möglichkeiten des Onlinetrainings an. Die ersten Erfahrungen waren allerdings sehr ernüchternd.

Zum einen fehlte teilweise die technische Ausstattung bei den Kunden oder war aufgrund von Sicherheitsbeschränkungen nicht zugänglich. Zum anderen wurde Onlinetraining nicht als ernstzunehmende Alternative zum Präsenztraining gesehen. Eher eine Notlösung in schlechten Zeiten. So wie jetzt durch Corona.

Als ich bei meinen Recherchen auf die virtuellen Schulungsräume von TriCAT Spaces und das Konzept des Lernens in 3D Umgebungen stieß war mir sofort klar, etwas ganz Besonderes entdeckt zu haben.

Im Vergleich zum normalen Onlinetraining mit einer beliebigen Konferenzsoftware, findet hier ein ganz anderes Lernen statt. Ich erlebte, dass man sehr schnell in diese virtuelle 3D Welt eintaucht und sich mit seinem Avatar, also dem virtuellen Ego identifiziert. Immersion, das Gefühl des völligen Eintauchens. Ungewöhnlich stressfrei, entspannt und kurzweilig.

Ich möchte und kann Ihnen hier keine Wunder versprechen. Lernen ist immer ein anstrengender Prozess, der dem einen leichter und dem anderen schwerer fällt. Dennoch gibt es heute Möglichkeiten, gerade diesen Prozess zu vereinfachen. Warum sollten wir das also nicht tun?

Durch die angenehme Atmosphäre in dieser Lernumgebung fällt es viel leichter, neues Wissen nicht nur aufzunehmen, sondern auch wirklich anzuwenden. Der ideale Raum für gewünschte Transformationsprozesse.

Auch war und bin ich immer wieder fasziniert von den Möglichkeiten, die uns die TriCAT Spaces in unseren Seminaren bieten und mit welcher Begeisterung diese von Trainern und Teilnehmern genutzt werden.

Beliebig viele Flipcharts und Medienwände. Breakouträume für das Arbeiten in Kleingruppen. Bildschirme können freigegeben werden für Trainer und Teilnehmer. Integration von Videos und Internet. Gemeinsames Arbeiten an Dokumenten und Mindmaps und sogar die räumliche Sprachortung bei der man hört, wo sich der sprechende Avatar befindet. Auch die Mimik und Gestik der Avatare lassen sich beeinflussen und so vieles mehr.

Nicht zuletzt punktet diese Lernwelt mit einer großartigen Atmosphäre. Das Geräusch der Meeresbrandung im Pausenbereich oder die Kois im Gartenteich. Chillige Loungesessel, in denen die Teilnehmer gerne ihre Kaffeepause verbringen, um sich zu unterhalten. Zu zweit, zu dritt oder in der ganzen Gruppe. Sogenannte Audiozonen machen es möglich, unhörbar für andere zu kommunizieren.

Es ist unglaublich, wie schnell es sich so anfühlt als wäre man wirklich mittendrin und wie real es dann wirkt.

Mir war damals klar, dass unsere Seminarkonzepte, die im normalen Präsenztraining wunderbar funktionierten, sich nicht eins zu eins in diese 3D Welt übertragen ließen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten zum Beispiel viel öfter und intensiver aktiviert werden als im normalen Präsenztraining.

Frontalbeschallung und längere PowerPoint-Präsentationen waren somit raus. Also begannen wir, unsere Konzepte anzupassen bis wir diese „neuen Seminare“ endlich unseren Kunden präsentieren konnten.

Nun, der größte Teil unserer Kunden war begeistert. Was sie sahen und dann im Seminar erlebten gefiel ihnen. Natürlich sahen Sie auch die üblichen Einsparpotentiale, die sich durch Onlinetraining ergeben. Keine Fahrt- und Hotelkosten, Zeitersparnis, Sicherheit und Umweltentlastung, um nur einige zu nennen.
Schließlich lohnte es sich plötzlich, Mitarbeiter aus ganz Deutschland oder jeder Ecke der Welt auch mal für nur 5 Stunden ins Seminar zu holen.

Begeisterung für die 3D Spaces

Aber das war nicht der Grund für die Begeisterung für die Spaces. Es war das Wissen, an etwas ganz Besonderem teilhaben zu können. Etwas mit gewaltigem Potential für die Zukunft des Lernens und der Wissensvermittlung.  Denn auch unsere Ansprechpartner in den Fach- und Personalabteilungen beschäftigten sich mit Themen wie Digitalisierung, agilem und ganzheitlichem Lernen und Gamification.

Wir konzentrierten uns jetzt ausschließlich auf diese neuen Onlinetrainings in den Spaces.

Wir verstehen uns eher als Seminarmanufaktur, nicht Weiterbildungsfabrik. Die Anzahl unserer Themen ist überschaubar und die der Trainerinnen und Trainer auch. Dafür gönnen wir uns den Luxus, immer auf die Chemie zu achten. Diese muss stimmen.

Zusammen mit unseren Kunden entwickelten wir neue Lehrmethoden, die im klassischen Präsenztraining nicht funktionieren würden. Für dieses hohe Engagement aller Beteiligten bin ich sehr dankbar.

Heute bin ich nach über 30 Jahren immer noch gerne als Trainer tätig und denke, es war noch nie so spannend wie heute und die Möglichkeiten scheinen unendlich.

Wir sind uns sicher, dass durch die sinnvolle Nutzung moderner Technik das Lernen und die Aufnahme von neuem Wissen nicht nur vereinfacht wird. Lernen kann auch angenehmer und entspannter und dennoch effizienter und effektiver sein.

Je mehr der fünf Sinne im Training angesprochen werden, umso besser gelingt die Umsetzung neuer Informationen und umso nachhaltiger ist sie. Fünf Sinne. Dafür steht die 5 in unserem Namen. Lernen mit allen Sinnen. Merk-würdig eben. Und diese Reise hat gerade erst begonnen. Wir bleiben für Sie am Ball und suchen weiter nach den „merk-würdigsten“ Neuerungen und Methoden in der Aus- und Weiterbildung.

Fast wäre es 2013 schief gegangen. Manchmal sind es wohl gerade solche Herausforderungen und Hindernisse, die uns dann auf die wirklich richtige Spur bringen. Danke dass Sie uns dabei unterstützen.

Das Team um Train 5 und ich freuen uns, Sie schon bald in der virtuellen Lernwelt, den Spaces begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße

Ihr Michael Koschmieder

0 Jahre
Trainingserfahrung
> 0
Durchgeführte Seminare
0
Trainer und Berater
0
Durchführungsorte in Deutschland für Onlinetrainings

Werden auch Sie Teil der Train 5 Familie und machen Sie Ihr nächstes Online-Seminar zum Event.

Werden Sie Teil der Train 5 Familie und starten Sie mit uns durch.